Town & Country in Social Media

pinterest Youtube

Town & Country Fertighaus

0800 / 828 7286
(kostenfrei)

Gesunde Raumluft im Fertighaus

Beim Bau oder Kauf der ersten eigenen Immobilie geht für viele Menschen einer der größten Lebensträume in Erfüllung. Das Haus soll zu einem Ort des Wohlgefühls werden und nach Möglichkeit mehreren Generationen Sicherheit und Geborgenheit bieten. Umso wichtiger ist es daher, nicht nur auf optische Details zu achten, sondern auch eine gesunde Wohnumgebung zu schaffen. Gerade für Allergiker spielt das Raumklima eine wichtige Rolle, doch auch bei der Vermeidung von Schimmel in den Wohnräumen kommt es auf die richtige Strategie an.

Pollen und Co. - Tipps gegen Allergieauslöser in der Luft

Pollen in der Raumluft sind für manche Menschen ein Problem.

In Deutschland gibt es zahlreiche Allergiker, die unter verschiedenen Allergieformen leiden. Als besonders weit verbreitet gilt laut einer Studie aus 2011 der Heuschnupfen. 25 Prozent, also jeder vierte Deutsche kämpft mit allergischen Erscheinungen, die durch Pollen hervorgerufen werden. Mit fünf Prozent sind Hausstaub-Allergiker deutlich geringer vertreten. Dennoch ist es wichtig, Allergikern beider Formen eine möglichst saubere und allergenarme Wohnumgebung zu bieten.

Da sich Pollen und Allergene in der Luft kaum mit bloßem Auge erkennen lassen, ist eine Bekämpfung ganz ohne Hilfsmittel nicht möglich. Regelmäßiges Lüften der Wohnräume sorgt außerdem dafür, dass sich immer neue Partikel in der Raumluft befinden und Allergikern das Leben schwer machen. Abhilfe schaffen können hier bereits spezielle Schutzgitter vor den Fenstern. Diese verfügen über einen besonders engmaschigen Aufbau, sodass Pollen nicht in das Haus eindringen können. Allein hierdurch kann die Konzentration in der Raumluft deutlich gesenkt werden.

Genügt dies jedoch nicht und sorgt die Luft im Eigenheim für Luftnot, tränende Augen und Schnupfen, sind Geräte zur Luftreinigung das Mittel der Wahl. Sie können beispielsweise im Schlafraum aufgestellt werden, um eine angenehme Nachtruhe zu ermöglichen. Bei solchen Geräten wird zwischen Luftwäschern und Luftreinigern unterschieden. Für Allergiker eignen sich laut Raumklimatest.de vor allem Luftreiniger mit HEPA-Filter. Diese filtern sehr viel kleinere Partikel aus der Luft, als es ein gewöhnlicher Luftwäscher kann. Nicht nur Pollen verschwinden dann, sondern auch Milbenkot, Bakterien, Pilzsporen und weitere Allergene.

Richtiges Lüften verbessert das Raumklima

Regelmäßiges Lüften verbessert das Raumklima und schützt vor Schimmel.

Häufig neigen Heuschnupfenpatienten dazu, ihre Wohnung während der Pollenzeit nur unzureichend zu lüften. Das jedoch kann fatale Folgen haben, denn auf diese Weise kann überschüssige Feuchtigkeit nicht entweichen. Auch Schadstoffe in der Raumluft bleiben durch mangelhaftes Lüften in höherer Konzentration erhalten. Zudem ist ein falsches Lüftungskonzept einer der wichtigsten Risikofaktoren der Schimmelbildung. Auch Experten weisen daher stets auf die große Bedeutung regelmäßiger Lüftung hin. "Als Grundregel gilt, dass Feuchtigkeit und Schadstoffe möglichst am Entstehungsort und während oder unmittelbar nach ihrer Entstehung durch Lüften entfernt werden sollten.“ (Quelle: https://www.umweltbundesamt.de/themen/gesundheit/umwelteinfluesse-auf-den-menschen/schimmel/richtig-lueften-schimmelbildung-vermeiden)

Um die eigene Wohnumgebung richtig zu lüften, braucht es mehr als nur gekippte Fenster. Erst durch Stoßlüften bei weit geöffnetem Fensterflügel ist ein effektiver Austausch der Luft möglich. Bleibt das Fenster nur einen Spalt weit geöffnet, dringt zwar Kälte nach innen, Feuchtigkeit und Schadstoffe finden ihren Weg nach außen jedoch nicht.

So empfehlen Fachleute dreimaliges Stoßlüften täglich. Hierbei sollte nicht nur ein Fenster geöffnet werden, denn das Öffnen zweier gegenüberliegender Fenster sorgt für einen noch besseren Luftaustausch. Auch die Türen der Räume sollten beim Lüften geöffnet bleiben, um auch Flure und fensterlose Bereiche mit frischer Luft zu versorgen. Es genügt, die Fenster beim Stoßlüften nur knapp fünf Minuten geöffnet zu halten. Die Gefahr eines Auskühlens der Räumlichkeiten wird so auch im Winter gebannt. Schon kurz nach dem Schließen der Fenster greift die gespeicherte Wärme in Wänden und Möbelstücken wieder auf die Raumluft über.

Räume mit einem besonderen Lüftungsbedarf sind außerdem Badezimmer und Küche. Hier fällt zu bestimmten Zeiten besonders viel Luftfeuchtigkeit an, die nach Möglichkeit sofort abgeleitet werden sollte. Auch Kochgerüche in der Küche verschwinden so schneller. Um den Rest des Hauses nicht unter den besonderen Feuchtebelastungen in Badezimmer und Küche leiden zu lassen, sollte die Tür hier während des Lüftens geschlossen bleiben.

Wer außerdem über einen Keller verfügt, achtet im besten Fall auch hier auf einen guten Luftaustausch. Während die Lüftung im Winter ganztägig möglich ist, empfiehlt sich das Öffnen der Fenster im Sommer vor allem während der Nachtstunden.

Alternative Lüftungsanlage

In Häusern mit Lüftungsanlage können die Fenster geschlossen bleiben.

Insbesondere beim Bau moderner Einfamilienhäuser mit besonderer Energieeffizienz bietet sich auch die Möglichkeit einer Lüftungsanlage. Da in solchen Häusern verstärktes Augenmerk auf Luftdichtigkeit und Wärme gelegt wird, sinken die Energiekosten deutlich. Wichtig ist jedoch die Tatsache, dass ein solches Haus nur durch eine Lüftungsanlage ausreichend von Feuchtigkeit, Allergenen und Schadstoffen befreit werden kann.

Üblicherweise handelt es sich bei Lüftungsanlagen in modernen Häusern um solche mit zentralem Charakter. Die Raumluft wird durch die Anlage regelmäßig aus dem Gebäude geleitet und durch frische Luft ersetzt, ganz ohne ein Öffnen der Fenster. Der Vorteil liegt hier auch im Bereich der Energiekosten, denn häufig verfügen zentrale Lüftungsanlagen über eine Wärmerückgewinnung, die  den Verbrauch von Heizenergie senkt.

Doch auch Allergiker profitieren von einer zentralen Lüftungsanlage. Da die Luft vor dem Einströmen in die Wohnräume ein Filtersystem passieren muss, wird sie von Pollen und anderen Partikeln befreit. Um diesen Effekt dauerhaft aufrechterhalten zu können, müssen die Filter regelmäßig gereinigt werden. Der hiermit verbundene Aufwand ist jedoch recht gering. Auch mit einem Allergiker im Haus genügt es in der Regel, die Filter rund vier Mal im Jahr zu säubern.

Bildquellen:
pixabay.com © pixel2013
pixabay.com © Unsplash